Zàijiàn Zhōngguó

Nun ist unsere Insight China Reise (fast) vorbei: Gute zwei Wochen intensivstes Programm, schnell noch die letzten Einkäufe, dann packen, kurz schlafen und ab zum Flughafen.

Was haben wir alles erlebt? Was wird bleiben? Im Folgenden ein paar Highlights aus ganz persönlicher Sicht…

Die Zeit sowie unsere Eindrücke und Erinnerungen verschwimmen. Fangen wir zunächst einmal mit den einfachen Fakten an: Vier Hauptdestinationen hatte unser On-site China Trip - Beijing, Tianjin, Lanzhou und Shanghai. Von dort unternahmen wir zusätzlich Fahrten in angrenzende Städte und Regionen wie Taida (TEDA), Bing Ling, Suzhou und wie sie auch immer heißen. Insgesamt besuchten wir mehr als 15 Firmen (UBS, Hua Wei, Nestlé, Motorola, Yingduk, Kingway Brewery, Airbus, Snow Brewery, Yangshan Port, Goldsmart Garments, Goldsmart Shoes, ABB Robotics, Satco, InterChina Consulting, Endress&Hauser, Schindler…), über 10 Hochschulen und öffentliche Einrichtungen (Schweizer Botschaft, Swiss Business Hub, SwissCham, Beijing Foreign Studies University, Tianjin Binhai New Area Planning Center, TEDA University Science and Technology, Tianjin Airport Industrial Park, Hua Ming Model Town, Gansu Training Center, Anning Development Center, Agricultural University, Suzhou Industrial Park…) und selbstverständlich auch verschiedenste Sehenswürdigkeiten (Olympischer Park, Tiananmen Platz, Verbotene Stadt, Ming-Gräber, Große Mauer, Tianjin Museum, Bing Ling Grotten…).

Langweilig wurde uns dabei nicht. Gefühlsmäßig verbrachten wir jedoch im Durchschnitt täglich drei bis sechs Stunden im Bus, Zug oder Flugzeug sowie am Flughafen. Glücklicherweise konnten vor allem die Busfahrten für ein kleines oder auch größeres Power-Napping, für den Austausch von Errungenschaften aus chinesischen Lebensmittelabteilungen, für das Einstudieren von Schweizer Gesangsklassikern zur Ausführung vor chinesischen Studierenden oder für individuelle Sprachkurse zur Verbesserung der Aussprache von wenigsten drei chinesischen Worten in Folge genutzt werden.

Fast jede und jeder nahm fast immer an allem teil, auch am nahezu obligatorischen Trinken an offiziellen Empfängen und Essen (Gānbēi!). Die Delegation blieb - abgesehen von mehr oder minder stärkeren Erkältungen und kleineren Magenverstimmungen - von Erkrankungen sowie jeglichen Unfällen und Diebstählen verschont. Das Programm war vielgestaltig, spannend und streng, ließ aber auch noch Freiraum zum eigenen Erkunden und Shoppen oder für Clubbesuche, um das chinesische Leben auch von einer anderen Seite kennenzulernen. Und da Essen in China einen sehr hohen Stellenwert hat, passten wir uns gerne dieser Tradition häufig und ausgiebig an.

Neben neuen kulinarischen Gerichten, spannenden Firmengeschichten und immensen Planungsansichten lernten wir, dass Urbanisierung gleichzeitig mit Ruralisierung einhergeht - der Strategie, auch den ländlichen Absatzmarkt zu erschließen und anzukurbeln. Was wir im Straßenbild der Städte kaum mehr fanden, waren Fahrräder. Der Wunsch nach verbesserter Mobilität hat in China zu Millionen von Autos geführt. Auch sieht man im Prinzip kaum bettelnde Personen, sondern eher Abfalltonnen getrennt nach normalem und Recycling-Müll. Die Planungszentren zeigten uns gigantische Stadtbauprojekte; die Realität zeigte uns, dass Plan und Wirklichkeit gar nicht so weit auseinander liegen: “Klotzen statt Kleckern” ist noch viel zu wenig um auszudrücken, was China plant und macht und baut. Hier entstehen die Städte der Zukunft - hier entsteht die Zukunft! Uns ist nun definitiv klar geworden, dass China leise und ruhig in fast jeder Beziehung Weltmarktführer geworden ist bzw. schnell und sicher noch werden wird.

Mit all dieser Größe blieb uns auch nichts anderes übrig, als im 91. Stock des Financial Towers in Shanghai in ca. 400 Meter Höhe unser Final Dinner einzunehmen. Welch ein krönender Abschluss: Ohne so tolle Teilnehmende, ohne ein hervorragend organisierendes Projektteam, ohne ein unermüdliches PR-Team, ohne eine nachhaltige Unterstützung der Hochschule für Wirtschaft und ohne unsere Sponsoren, die den Wert einer solchen Reise erkennen, wäre dies alles nicht möglich gewesen oder zumindest nur halb so schön! Herzlichen Dank!

China ist nach dieser Reise nicht entzaubert, sondern hat eher viele von uns in seinen Bann gezogen, vielleicht sogar verzaubert. In China scheint vieles möglich, viel mehr, als uns vorher bewusst war. Und Insight China führte unter den Teilnehmenden zu neuen Freundschaften - vielleicht sogar für immer. In uns entwickelte sich eine Liebe zu China. Manche Studierenden wollen nun zum Arbeiten nach China zurückkehren; für eine weitere Reise nach China wären auf jeden Fall alle sofort zu begeistern…

Zàijiàn Zhōngguó - Auf Wiedersehen China!

Rolf Dornberger


09. April 2010

Der letzte Tag mit einem offiziellen Programm beginnt mit einer längeren Busfahrt nach Suzhou. Xiaolan, unsere chinesische Reiseleiterin begrüsst uns wie jeden Morgen mit einem Lächeln. Wir haben das Gefühl dass sie uns ganz gerne betreut, denn sie möchte bei jedem Firmen-Besuch auch anwesend sein und zeigt sich sehr interessiert für all unsere Aktivitäten. Wir vom Projektteam müssen Sie jeweils nur etwas bremsen, wenn es darum geht noch irgendwelche Touren für den Samstag zu verkaufen. Keiner von uns möchte auf einer billigen Touri-Tour landen nach 2 Wochen anstrengendem Programm. Das ist aber auch der einzige Kritikpunkt den wir hier anbringen können. Auch unser Fahrer steht jeden Morgen pünktlich mit seinem Bus vor der Hotel Lobby. Er trägt noch immer mit grossem Stolz die Mütze, die wir gestern bei unserem Firmenbesuch bei Alstom erhalten haben. Sein Japanisch ist besser als sein Englisch, und so unterhalten sich der Project Manager und der Busfahrer hauptsächlich auf Japanisch.

Nun, zurück zu unserem Programm: Am Morgen stand ein Besuch bei Endress+Hauser Flowtec AG an. Herr Wei, der General Manager begrüsste uns mit einem breiten schwäbischen Akzent, hat er doch 11 Jahre lang in Deutschland studiert und gearbeitet. Wir waren speziell gespannt auf den Besuch bei E+H, da wir bereits während unserer Vorbereitungsreise den Hauptsitz in Reinach besuchen durften. Obwohl die ganze Materie technisch sehr anspruchsvoll ist, war es enorm interessant von Herrn Wei mehr über den Aufbau der chinesischen Organisationseinheit zu erfahren. Die Muttergesellschaft von Endress+Hauser darf sicher sehr stolz sein auf Ihre Tochtergesellschaft in China, ist sie doch die erfolgreichste im ganzen Konzern. Trotz der Wirtschaftskrise ist E+H im letzten Jahr in China 20% gewachsen. Die Durchflussmessgeräte von E+H sind im chinesischen Markt sehr gefragt und weisen eine überdurchschnittlich hohe Qualität auf. Die Marke Endress+Hauser mag nicht allen Schweizern bekannt sein. Es handelt sich denn bei dieser Firma um einer der weltweit führenden Herstellern von Messgeräten. Für fast jede mögliche Substanz die irgendwie messbar ist, kann E+H eine Lösung anbieten für den Kunden. Überall wo man hinschaut, ist die Famile Endress sehr präsent und man merkt dass es sich hier um ein solides und gut organisiertes Familien-Unternehmen handelt. Herr Wei nahm sich Zeit um uns auch noch das Verwaltungsgebäude des Suzhou Industrial Parks zu zeigen. Diese Wirtschaftszone wurde in Zusammenarbeit mit dem Staat Singapur aufgebaut und ist auf die Initiative von Deng Xiaoping, dem grossen chinesischen Reformer zuzuschreiben. Die Ausmasse sind wie schon in den anderen Städten extrem eindrücklich. Über 10′000 Firmen haben sich in Suzhou niedergelassen, unter anderem mehrere Fortune 500 Firmen wie z.B. Samsung. Auf der Aussichtsplattform wurden die letzten Gruppenphotos gemacht, bevor wir dann von Herrn Wei zu einem ausgiebigen Mittagessen eingeladen wurden. Als wir um 14.00 Uhr eigentlich schon wieder im Bus zurück Richtung Shanghai hätten sein sollen, wurde immer noch fleissig Suppe und fritierte Kanninchen Schenkel serviert. Eine bessere Gastfreundschaft als von Endress+Hauser kann man sich kaum vorstellen.

Auf dem Rückweg nach Shanghai wurden dann auch schon die ersten Pläne für den heutigen Ausgang geschmieden. Zuerst stand aber noch der Besuch im Hauptsitz der Schindler Elevators auf dem Programm. Schindler Elevators ist eine Pionier Firma und war die erste Europäische Firma, welche sich in China niedergelassen hat. Schon im Jahr 1980 gründete Schindler das erste Joint-Venture (JV), bevor es im Jahr 1988 ein zweites Joint-Venture gründete. Es dauerte aber bis ins Jahr 2006 bis die Schindler Group 100% der beiden JVs übernehmen konnte.

Robert Boog, Product Line Manager Asia Pacific, führte die Delegation durch die Produktionsanlage wo Rolltreppen hergestellt werden, bevor die letzte Präsentation dieser Reise anstand. Asia Pacific macht etwa 70% des Gesamtumsatzes von Schindler aus und China ist darin mit 30% das Umsatzstärkste Land. Die Urbanisierung hat die Chinesische Städtelandschaft in den letzten 20 Jahren drastisch verändert und tausende Hochhäuser aus dem Boden gestampft – definitiv ein Paradies für eine Firma wie Schindler. Trotz oder wegen der rosigen Aussichten in diesem Marktsegment, ist Schindler einem immensen Wettbewerb ausgesetzt. In der Vergangenheit beschränkte sich die Konkurrenz auf Ausländische Firmen wie Otis, aber auch die Chinesische Konkurrenz wächst schnell. Herr Boog nannte ein Beispiel, SJEC, welche identische Produkte von Schindler anbieten und auch 20% ihrer Belegschaft von Schindler abgeworben hat. Trotzdem ist und bleibt China auch in Zukunft ein interessanter und wichtiger Markt für Schindler Elevators.

Wir vom Projekt Team möchten auch noch kurz auf die letzten zwei Wochen zurückblicken. Nach über 5-monatiger Vorbereitung war es eine grosse Genugtuung, dass wir bis anhin unsere Studienreise ohne grössere Zwischenfälle durchführen konnten. Auch wenn einige Teilnehmer die chinesischen Hausmedizin nun besser kennen als Pretuval oder Tylenol, geht es noch immer allen Teilnehmern bestens und das ist das Wichtigste nach einer so langen Reise in einem für uns doch sehr fremden Land.

Die ganze Gruppe hat einfach super harmoniert und es machte Spass mit dieser Delegation zwei unvergessliche Wochen zu verbringen.

Nun sind wir auf dem Weg zurück zu unserem Hotel, bevor wir uns für ein letztes Mal so richtig in das chinesische Nachtleben stürzen.

Stefan & Tomo


8.4.2010

We started our day with another delicious intercontinental breakfast at the Ramada hotel in Shanghai.
Our activities started with a bus drive from Ramada Hotel at 8:00. After about an hour, we arrived at ABB where we had a brief power point presentation about ABB. From this presentation we got a clear overview how European high tech companies like ABB operate in China. After the presentation we enjoyed a tour through the robotics demonstration rooms. There we witnessed the performance of some new robots of ABB. The delegation was also led through the production hall to see how the robots are put together.

At 12:15 we took another bus drive to Shanghai ALSTOM Transportation Co. Ltd. (SATCO). During the long bus drive many of us took the chance to have a rest. At 14:00 we had another interesting presentation from the assistant general manager of SATCO who is also the only foreign representative of ALSTOM. We learned about how the joint venture of SATCO works. It was made clear once more how important relationship with the Chinese administration is to foreign firms operating in China. The delegation also had a tour through the whole metro car assembly line.

In the evening we had the third presentation from Franc Kaiser, one of the managers of Inter China Consulting Company who also was the first Insight China project team leader. His experience and structured presentation about different aspects of doing business in China and what the most asked questions by CEO’s are made once more clear, that one can be very successful but also easily unsuccessful doing business in China.

As it was one of our last days in China and we see the end coming closer and closer, some of us took a walk through one of the shopping malls of Shanghai in order to get an impressive view on the skyline.


Trading Aesthetics

After the cool dusty air of Lanzhou, waking to the bright sunshine of Shanghai was a welcome change. Ahead of us was a day during which we would see the Yangshan Free Trade Port Area, the world’s largest, before visiting three premises of the Wang Family: a fashion design studio, shoe factory, and a new retail outlet in downtown Xintiandi.

Yangshan Free Trade Port Area lies south east of central Shanghai across from Pudong and is reached via crossing the 32km long Great Eastern Bridge. The sheer length of the structure persuaded the architects to design curves into the span because drivers confronted by such an enormous straight span risk challenges to their perception of space and ability to judge distance.

The port itself began construction in 2002 and is currently in phase three with a fourth planned to begin in 2012. Allowing a maximum keel depth of 17.5 metres, the port covers several kilometres of shorefront and multiple docks capable of transhipping up to 20 million 20ft TEU containers per annum. It now handles approximately 70% of all imports and exports passing through Shanghai according to a local expert.

The port is not only an impressive feat of engineering and logistics, but also an object of surprising beauty in its own right with artificial wharves and docks linking a series of natural islands.

After lunch our focus on the aesthetic continued with a visit to Gindy Laura, the design studio owned and run by Beatrice Wang, daughter of the textile manufacturer Luke Wang. The design studio produces both ready-to-wear for the local Shanghai and Chinese markets as well as providing sample cutting and production services for the many global brands who the Wang’s companies produce for on an OEM basis.

Beatrice Wang walked us through the atelier taking time to answer the numerous questions posed by the delegation before taking us on to visit a partner company in the footwear business. The factory delivers design and production facilities and at the time of our visit was engaged in producing a range of fanciful, humorous and at times quite bizarre shoes for the Japanese market.

Our formal day ended in downtown Xintiandi where we visited the newest retail outlet set up by Beatrice Wang. The shop would not look out of place in London or NYC and the smiles on the faces of certain members of the delegation as they took full advantage of the generous discounts offered appeared to confirm the positive impression.

All in all an excellent day and even more impressive considering that just a few days ago, while we travelling to Lanzhou we heard that our original main host had been hospitalised and would not be available to meet us. Our brilliant project team reorganised, rescheduled and with great support from our hosts created a new programme on the move to deliver another flawless Insight China day.

As the official programme ended, the delegation dispersed across the city to enjoy the wonders of a Shanghai evening. An unforgettable day and night.

Michael Jeive


Lanzhou – Shanghai

An unserem letzen Tag in Lanzhou steht der Besuch der City Exhibition Hall sowie einer lokalen Brauerei auf dem Programm. Am späten Nachmittag reist unsere Delegation weiter nach Shanghai.
Nachdem der vorherige Abend mit den Freunden aus Lanzhou beim Karaoke einen lautstarken Abschluss fand, gestaltet sich die Busfahrt zur „AnNing City Exhibition Hall“ relativ ruhig. Ähnlich wie in anderen Regionen Chinas besteht auch für Lanzhou ein Masterplan zur Neugestaltung der Stadt. Dies wird uns anhand eines Films und einer Modell-Stadt veranschaulicht. Die Schwierigkeit des Projekts besteht hauptsächlich darin, dass sich die Stadt in einem Tal befindet. Der Ausbau ist räumlich nur Fluss auf- und abwärts möglich.
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Zweiter Programmpunkt ist der Besuch der lokalen Bierbrauerei „China Resources Snow Breweries (Gansu)“. Die Produktionshalle überrascht durch ihre enormen Ausmasse und das rege Treiben zwischen den Anlagen. Die hiesigen Hygienestandards scheinen sich von den schweizerischen zu unterscheiden, feststellbar am Zustand der Infrastruktur. Bei der persönlichen Bierdegustation stellen wir jedoch, auch nach mehrfacher Kontrolle, keine Mängel fest. Scheinbar stimmen auch die chinesischen Konsumenten diesem Urteil zu, denn der Ausstoss beträgt ca. 100‘000 Flaschen pro Stunde.
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Gestärkt durch einen ausgiebigen Lunch tritt unsere Delegation die Reise nach Shanghai an. Dort angekommen, bietet sich uns eine atemberaubende Kulisse. Wie in Beijing ist auch hier alles viel grösser als wir es uns gewohnt sind. Das Expo-Gelände strahlt bereits von weitem mit seinen im Licht funkelnden Bauten. Auch das Hotel im Business-Viertel ist ein weiteres Highlight unserer Reise.
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Wir freuen uns auf die letzten vier Tage!

Daniel & Florian


Monday April 5th , 2010

Lanzhou, Gansu province, China

Today is our second day spent in Lanzhou. We departed from our hotel in the morning. After two hours in the bus, we arrived at the Bing Ling Shi Grottoes. And we started to closely observe this mysterious ancient city.

As soon as we arrived, we took on a speed boat. According to our local guide, we would run on the reservoir for a while before reaching the Yellow River, which is considered as the Mother River for the Chinese nation. We needed to sail around fifty minutes before arriving our destination.

The Bing Ling Shi Grottoes has a history of more than 1,600 year, explained our local guide. In this historical monument, we can observe all kinds of Buddha statues of different dynasties. Because the Bing Ling Temple was located at a key point of the Silk Road, all businessmen travelling on the Silk Road in ancient times should inevitably go though at this temple where they prayed for a safe and peaceful trip. But, unfortunately, during the last Chinese dynasty, the Qing, due to the numerous wars and the rise of the waters, many grottoes and temples were either destroyed or buried under mud. This tragic story made us feel sad.

The biggest statue of Buddha here is located at the foot of the mountain, 27 meters tall. Unlike the other statues, this one has a bust made of stone, but its feet are terracotta. Now, Chinese specialists are trying to restore and repair this statue.

After more than three-hour visit, we quit this monument with regret.

At noon, we happily took lunch with local government officials.

After lunch, we returned to our hotel after two hour bus. We met local Chinese students who had studied at the FHNW in Switzerland and we had a wonderful exchange of views. Everyone felt very happy.

Wan Xi


Gansu Provinz (Chinas Nord-Westen)

Der erste Tag in Lanzhou (Hauptstadt der Gansu Provinz) war voller Überraschungen. Das servierte Frühstück war typisch für die Region mit Nudelsuppe, Gemüse und dazu eine Art Pizza Teig. Auf Toastbrot und Kaffee mussten wir heute verzichten.

Anschliessend transferierten wir mit dem Bus zum 5* Landison Plaza Hotel. Dort erwarteten uns bereits eine Delegation der Gansu Regierung, hohe Vertreter der FHNW sowie einige Mitglieder des Regierungsrates des Kantons Solothurn. Es folgte eine offizielle Konferenz, die nach einer strikten formellen Ordnung ablief. Dabei wurde grösster Wert darauf gelegt, die Hierarchie der Anwesenden stets zu wahren. Der Grund für die Anwesenheit der Schweizer Delegation der Regierung Solothurns sowie der Vertreter der FHNW war, die Beziehung zwischen dem Kanton Solothurn und der Gansuprovinz zu vertiefen, welche aus einer langjährigen Partnerschaft zwischen der FHNW und des Gansu Training Center für Senior Management Officials entstanden ist. Über mehrere Tage haben Diskussionen in den Bereichen Bildung, kultureller Austausch und wirtschaftlicher Beziehungen zwischen den Parteien stattgefunden.

Ein Vertreter der Gansu Provinz Regierung hielt ausserdem eine Präsentation über die Region, in welcher der Gelbe Fluss (auch bekannt als „Mutterfluss“ Chinas) durch die Hauptstadt Lanzhou fliesst. Die bekannte Seidenstrasse führt ebenfalls auf einer Länge von 1600 Kilometer durch die Provinz. Die Fläche Gansus beträgt über 400000 km2, das entspricht rund elf Mal der Grösse der Schweiz. Die Bevölkerung zählt 26 Millionen Menschen, wovon rund 70% in den ländlichen Gebieten als Bauern arbeiten. Somit überrascht auch die Tatsache nicht, dass Gansu der grösste Hersteller von Agrikulturprodukten wie Kartoffeln, Kräutern und Samen in China ist. Die Wirtschaft Gansus ist vor allem von der Landwirtschaft und der Gewinnung von Rohmaterialien wie Kohle, Zink und Öl abhängig. Das Durchschnittseikommen der Landbevölkerung beträgt lediglich $ 446.- pro Jahr, das der Stadtbevölkerung $ 1740.- pro Jahr.

55 verschiedene ethnische Gruppen leben in der Gansuprovinz. Diese praktizieren unterschiedliche Religionen, unter anderem Islam oder Buddhismus.

Die Konferenz mit mehreren kurzen Präsentationen und geschilderten Eindrücken einzelner Teilnehmer dauerte rund zweieinhalb Stunden. Danach konnten wir an einem, einmal mehr, reichlichen Mittagsbankett unsere Kräfte für den Nachmittag mobilisieren. Natürlich gehörte zu diesem offiziellen Essen mit lokalen Regierungsvertretern auch Wein zum Anlass und es wurden wieder fleissig Visitenkarten unter den Anwesenden ausgetauscht.

Frisch gestärkt ging es am Nachmittag zur Gansu Agricultural University (GAU), wo neben unserer Insight China Delegation auch die Delegation des Kantons Solothurn und der FHNW vertreten waren. Bei unserer Ankunft wurden wir herzlich empfangen und jeder unserer Delegation wurde sogleich von einem lokalen Studenten oder Studentin (Buddy) empfangen. Dieser begleitete uns dann durch den Nachmittag auf dem Universitätsgelände.

Nach einer kurzen Präsentation über die Universität folgte eine Unterzeichnungszeremonie, wobei der Direktionspräsident der FHNW einen neuen Kooperationsvertrag mit der GAU unterschrieb.
Anschliessend führten uns unsere Buddys durch eine Ausstellung über die Geschichte ihrer Universität. Als Abwechslung zu all den formellen Anlässen stand ausserdem Sport auf dem Nachmittagsprogramm. Dabei wurde nicht nur unsere Schweizer Alpinerfahrung an einer Kletterwand herausgefordert, sondern auch unsere Teamqualitäten beim Volleyball. Allerdings, wer hätte schon damit gerechnet, dass die GAU ihre erste Mannschaft gegen uns antreten liess.

Zwischen all den Aktivitäten konnten wir uns ausgiebig mit den Studierenden und Vertretern der GAU austauschen. Dabei war sehr schnell klar, dass ein solcher Besuch für die Studierenden äusserst aussergewöhnlich war und sie sich deshalb mit grossem Engagement um unser Wohl kümmerten. Schnell waren auch die Gegensätze des Studentenlebens in der Schweiz und in Lanzhou sichtbar. Hier teilen sich 4-8 Studierende ein Zimmer, wo sie das ganze Jahr verbringen. Da die meisten von ihnen über grosse Distanz von ihren Familien getrennt leben, können sie oftmals nur einmal im Jahr nach Hause reisen. Somit verbringen die Studierende ihre Studienzeit fast ausschliesslich auf dem Universitätsgelände und so trafen wir auch heute (Sonntag) Studierende an, die meist Sportaktivitäten nachgingen.
Nach einem gemeinsamen Nachtessen in der Universitätskantine mit unseren Buddys wurden nochmals die letzten Geschenke ausgetauscht und wir mussten uns von unseren Buddys verabschieden. Es fühlte sich irgendwie komisch an unsere schon fast in Herz geschlossenen Freunde zurückzulassen. Viele von ihnen hätten uns am liebsten auf unserer weiteren Reise begleitet.

Oliver & Michael Döbeli


north-west

On Saturday morning the delegation could enjoy the privilege of a free morning for individual time with the opportunity to recap the various impressions gained of Tianjin and certainly the delicious and unique dinner of last night before heading back to Beijing Airport to catch the plane to our next destination Lanzhou.

Lanzhou is located at the upper course of the Yellow River in the north-western part of China and is the capital of the Gansu Province. Since 1949 Lanzhou has been transformed from the capital of a poverty-striken province into the centre of a major industrial area and counts today around 3.3 million inhabitants. According to the Blacksmith Institute, Lanzhou is one of the most 30 polluted cities in the World. The air quality is so poor that at times one cannot see Lanshan, the mountain rising straight up along the south side of the city. A main reason for Lanzhou’s bad air quality is its location in a narrow river valley with an unfortunate curve causing it to be hemmed in with no free air flow in combination with the fact that Lanzhou is also the home of many coal-run factories.

The program for the coming three days will be organised by our partner institution, the Gansu Training Center, and will include university and company visits. Further we will have the chance to meet the cantonal councillors of Solothurn who are currently visiting Lanzhou to sign a friendship agreement between Lanzhou and the canton of Solothurn. The delegation is already eager to take on the first day in Lanzhou and experience this city that is claimed to be much different than what experienced so far in China.

Chung & Michael von Arx


Schweizerisch-chinesische Freundschaft

Den heutigen Tag organisierten ranghohe Beamte aus Tianjin. Um uns Chinas Urbanisierung visuell vor Augen zu führen, besichtigen wir Hua Ming Model Town, die chinesische Vorzeigestadt. Uns wurde erläutert, dass ein Stadtteil für rund 40′000 Einwohner innert zwei Jahren erbaut wird– für uns Schweizer eine unvorstellbare Dimension. Danach führte uns das Programm weiter zum Airport Industrial Park. Wir hatten die einmalige Gelegenheit die Endmontage von Airbus zu besichtigen. Interessanterweise erfuhren wir bei der Führung, dass die Einzelteile unter anderem in China gefertigt werden, nach Frankfurt in die Qualitätsprüfung gehen und wieder zur Endmontage nach China zurücktransportiert werden. Pro Monat fertigen sie in diesem Werk vier Flugzeuge, darunter das Modell A320.

Weiter ging es mit dem Besuch der Brauerei Kingway. In einem imposanten Museum wurde wir in die Geschichte des Bieres sowie dessen Herstellungsprozess eingeweiht und erfuhren, dass China der grösste Bierproduzent der Welt ist. Anschliessend durften wir, vor allem zur Freude der Männer das milde Bier von Kingway degustieren. Dass der Abend in diesem Stil weitergehen würde, haben die meisten zu diesem Zeitpunkt noch nicht gewusst. Unser Sponsor aus Tianjin lud uns anschliessend zusammen mit den Beamten zum Abendessen in ein Seafood Restaurant ein. Nach unzähligen Leckereien, von Jakobs-Muscheln über Froschschenkeln bis hin zu Fisch, begannen wir uns gegenseitig Respekt und Ehre zu zollen. Immer wieder erhob der ranghöchste Beamte das Schnapsglas, um unsere Freundschaft zu besiegeln. That’s the way how business is done in China! Der krönende Abschluss des spannenden und lehrreichen Tages war der Besuch einer Karaoke-Bar – für viele das erste Mal.

Irene und Dusanka


Driving against the traffic

…It was our earliest wake up today, as already at 7.15am we had to leave the hotel. The breakfast was as usual – Chinese. However, the coffee seemed to be natural, unlike in Beijing’s hotel.

As opposed to our preconceptions, it turned out that not all Chinese are hungry to work extra hours. It was too early for the bus driver to start his work before 8 o’clock. So we had no other choice but to take six taxis to get to the bus location. It was quite an adventure for six taxis to stick together through the early rush hour. We have to mention that the Chinese drive aggressively, fast, and disrespectfully towards rules and one-another. Yesterday, when coming back to the hotel by ‘tuk-tuk’ (self-made three-wheel taxi), we could even experience driving against the traffic. The same situation we observed today on the motorway: cars and even a bus were driving on the middle line against the traffic causing a traffic jam. We also had to get used to frequent hard braking During one such incident the last taxi driver failed to react timely that resulted in a collision with the previous one. Fortunately, nothing happened to anybody, including the car and we could continue our drive.

In the first part of the day we visited the Swiss-based Nestlé Group and its production line. A presentation about the factory was followed by a short excursion through the plant. We also had been offered to taste a number of different chocolates and candies.

Luckily, the Nestlé building was quite close to our next visiting point - American company Motorola. Because it appeared that one of our girls in a hurry (we were running a bit late of schedule) forgot her high-heel shoes in the Nestlé office and walked out wearing -heavy-safety company’s boots. She has come to realize it only being at the Motorola reception, explaining that they were actually very comfortable.

The Motorola plant amazed us by its huge number of employees (around 700) who were dining in a big canteen at the moment we arrived. All of them dropped their food watching us passing by. The same behavior we have experienced at the Tianjin University of Science and Technology that we have visited afterwards. Some of the students mentioned that it was their first time ever to meet and talk to foreigners.

The university administration and students gave us a warm welcome. A couple of students tried to perform some Chinese and English songs. We say ‘tried’, because they could not recall the complete lyrics of either song, being a bit nervous. However, we enjoyed their performance, as they all were cute and funny.

The last visit of the day was an Exhibition Center of Tianjin Binhai New Area where we could see the city of TEDA in miniature. The installation astonished us by its huge size and natural look: with mini sky-scrappers, numerous buildings, port areas, roads, parks, and all its illumination.

TEDA

The first week is already over. The experience of being here exceeded our expectations leaving in our memory bright pictures of Chinese life, cities, people, history and culture.

Volha and Sabrina

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